Verständnis entwickelt für die Belange der Kollegen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im GZW ziehen zur Halbzeit der Weiterbildungsmaßnahme KIO eine überaus positive Zwischenbilanz

Klinikalltag ist häufig geprägt von der Notwendigkeit, zum Wohle der Patienten unter Zeitdruck zu agieren. Hier setzt KIO an – mit Erfolg: Die Verbesserung der Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team und ein gesteigertes Verständnis für die Belange der jeweils anderen Mitarbeiter und Berufsgruppen sind nach Aussage der bisher beteiligten 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herausstechende  Erfolge der vom Europäischen Sozialfonds geförderten Weiterbildungsmaßnahme in der Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH. Zur Halbzeit ziehen die Projektlotsinnen Jutta Engeland und Gyrit Fröhlich deshalb eine überaus positive Zwischenbilanz.

Im Projekt KIO werden innerhalb der dreijährigen Laufzeit insgesamt 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen des Wetterauer Klinikverbundes an einer zehntägigen Schulung zu verschiedenen Themen unterrichtet. Ziel der Maßnahme ist es, im Rahmen des Projekts vernetzte Personalentwicklungsstrukturen im Krankenhaus zu schaffen. Daher rührt auch der Projektname „Kommunikation + Information = Organisation“ (KIO).

Berufsgruppen- und hierarchieübergreifendes Lernen, Verbesserung der Kommunikations- und Informationsstrukturen im GZW sowie ein standort- und berufsgruppenübergreifendes Personalentwicklungskonzept sollen am Ende des Projekts realisiert sein. Inhaltlich werden im Projekt folgende Themen geschult: Change Management und Leadership, Projektmanagement, Selbst- und Zeitmanagement und Kommunikation. Die Freistellung der 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird durch die Kofinanzierung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ermöglicht. Als Projektträger fungiert die Business Academy Marburg, die wissenschaftliche Begleitforschung liegt in der Hand von Prof. Stephan (Uni Marburg).

Von den 100 Mitarbeitern, die bislang am Projekt teilgenommen haben, sind 85 Prozent Frauen und 15 Prozent Männer. Die Verteilung auf die unterschiedlichen Berufsgruppen korreliert mit deren prozentualer Verteilung im Unternehmen. „Insgesamt sind die Rückmeldungen der Teilnehmer durchweg positiv“, betonen Jutta Engeland und Gyrit Fröhlich. Besonders hervorgehoben würden neben den fachlichen Inhalten die Verbesserung der Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team und zwischen den Standorten, die Verbesserung der Nutzung vorhandener Ressourcen, die Gewinnung von Mut und Einsicht für Veränderungen sowie das gesteigerte Verständnis füreinander. Ein Austausch der KIO-Teilnehmer findet in regelmäßigen „Ehemaligen-Treffen“ außerhalb des Unternehmens statt.

Um die Nachhaltigkeit hinsichtlich der Ergebnisse des Projekts sicherzustellen, plant das Unternehmen, berufsgruppenübergreifende Führungsseminare nach Ende des Projekts ab 2019 zu implementieren. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.gesundheitszentrum-wetterau.de/1320/. Außerdem stehen Ihnen Jutta Engeland und Gyrit Fröhlich sowie Katharina  Nicolai und Marie-Luise Koch von der Business Academy Marburg www.academy-marburg.de für Fragen zur Verfügung.