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Mittwoch 22. Mai 2019 Alter: 91 days

Mobiler Autokran setzt Speicher ein

Im Zuge der Baumaßnahmen am Hochwaldkrankenhaus wird am Freitag für einige Stunden ein Kran benötigt


Plan der Zufahrtregelung während des Einsatzes des Mobilen Autokrans am Freitagvormittag.

Bad Nauheim. In fünf Bauabschnitten bis 2024 soll am Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim eines der modernsten Krankenhäuser Hessens entstehen. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren, aktuell wird unter anderem seitens der Stadt Bad Nauheim das für den Neubauteil der Gesamtmaßnahme erforderliche Baurecht geschaffen. Vorgezogen wurden Sanierungsmaßnahmen, die ursprünglich als fünfter und letzter Bauabschnitt vorgesehen gewesen waren.

2018 hatte das GZW die Pläne hinsichtlich der Reihenfolge der einzelnen Bauabschnitte modifiziert. „Wir haben uns gefragt: Warum bis 2021 warten, wenn wir im Haus ein hochqualifiziertes technisches Team beschäftigen? Im Interesse der Zufriedenheit von Patienten und Mitarbeitern haben wir deshalb die schrittweise Sanierung des 1993 erbauten südlichen Querbaus vorgezogen“, erläutert GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann. Als erstes wurde Station M2 im dritten Stock des Traktes saniert, danach Station M1 im ersten Stock in Angriff genommen (sie soll planmäßig Ende Juni 2019 wieder in Betrieb genommen werden). Im Fokus stehen dabei jeweils Umbauten, die Modernisierung der Infrastruktur, frische Farbe an den Wänden und eine neue Möblierung.

Parallel zur sukzessiven Sanierung der Stationen, die nacheinander für einige Monate geschlossen werden müssen, was bei laufendem Krankenhausbetrieb bereits eine logistische Herausforderung darstellt, wird seit 2017 die Wasserversorgung erneuert. Die entsprechenden Anlagen in Krankenhäusern unterliegen generell einer strengen Überwachung durch das Gesundheitsamt. Regelmäßig werden Wasserproben entnommen und in einem Labor auf Legionellen und andere mikrobielle Parameter untersucht. Begünstigt werden könnte deren Vermehrung beispielsweise durch die Speicherung von Warmwasser. „2017 haben wir deshalb die Bevorratung von Warmwasser im 1935 errichteten Gebäudeteil abgeschafft zugunsten der Warmwassererzeugung in energiesparenden Frischwasserstationen. Damit sind wir auch für die Zukunft hygienetechnisch hervorragend aufgestellt“, erklärt Technischer Leiter Ali Bulut.

Gleiches soll nun für den 1993 erbauten südlichen Querbau eingerichtet werden. Dazu müssen am morgigen Freitag (24. Mai) zwei große Speicher von oben in die Technikzentrale eingelassen werden. Deshalb wird gegen 8.30 Uhr im Bereich der Liegendzufahrt an der Zentralen Notaufnahme ein mobiler Autokran positioniert, der nach Beendigung der Arbeiten (nach ca. drei Stunden) wieder abgefahren werden wird. Die Zufahrt für die Rettungswagen wird für den fraglichen Zeitraum auf die westliche Seite der Zentralen Notaufnahme (Fläche zwischen Facharztzentrum und Zentraler Notaufnahme) verlegt.