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Donnerstag 13. Juni 2019 Alter: 155 days

Psychoonkologische Hilfe ist wichtige Unterstützung

Zonta-Club Bad Nauheim-Friedberg übergibt ein weiteres Mal den Erlös des alljährlichen Bridgeturniers dem Förderverein Hochwaldkrankenhaus


Freuten sich über die nunmehr 17. Spendenübergabe zur Unterstützung der psychoonkologischen Betreuung der Krebspatientinnen der Frauenklinik Bad Nauheim: Zonta-Präsidentin Vilborg Asmus-Reuter (Dritte von rechts) und Fördervereinsvorsitzender Konrad Dörner (Zweiter von rechts) mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die Präsidentin des Bridgeclubs Ursula Meyer (Zweite von links) sowie Chefarzt Dr. Ulrich Groh (Dritter von links).

(HR) „Durch die Schockdiagnose Krebs wird das Leben eines jeden Menschen auf den Kopf stellt. Essentiell ist dann neben der bestmöglichen medizinischen Versorgung die psychische Betreuung“, erläuterte Dr. med. Ulrich Groh, Chefarzt der Frauenklinik am Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, zu der auch das zertifizierte Brustzentrum gehört, beim diesjährigen Treffen mit den Vertreterinnen des Zonta-Clubs Bad Nauheim-Friedberg. Die Zontians übergaben ein weiteres den Erlös ihres beliebten Bridgeturniers an den Förderverein Hochwaldkrankenhaus. Traditionell dient diese 2000-Euro-Spende zur Finanzierung der psychoonkologischen Betreuung bei Brustkrebs-Patientinnen, die nicht immer von den Krankenhassen übernommen wird.

Seit 2003 ist das beliebte Bridgeturnier, das der Zonta-Club gemeinsam mit dem Bridgeclub im Ober-Mörler Schloss organisiert und durchführt, aus dem Veranstaltungskalender der Region nicht wegzudenken. Zur Übergabe des symbolischen Spendenschecks trafen Vilborg Asmus-Reuter, Präsidentin des Zonta-Clubs Bad Nauheim-Friedberg, die Turnier-Organisatorinnen Heidrun Spuck und Tereza Plaz, die Vorsitzende der „Freunde Zonta“, Renate Deutsch-Boberski, und die Präsidentin des Bridgeclubs, Ursula Meyer, im Wolfgang-Potinius-Facharzt- und Servicezentrum mit Dr. Groh und dem Vorsitzenden des Fördervereins Hochwaldkrankenhaus, Konrad Dörner, zusammen.

Dörner würdigte gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern Annemarie Nickel-Kleindienst und Dr. Christian Müller das ausdauernde Engagement des Zonta-Clubs sowie des Bridgeclubs, ohne dessen große Beteiligung das Turnier nicht so erfolgreich verlaufen würde. Im Lauf der vergangenen 17 Jahre habe sich die Spendensumme auf einen stattlichen fünfstelligen Betrag summiert. Präsidentin Asmus-Reuter sicherte zu, die Frauenklinik und speziell die psychoonkologische Betreuung von Krebspatientinnen auch künftig unterstützen zu wollen.

Dr. Ulrich Groh konnte von mehr als 330 Brustkrebs-Neuerkrankungen im vergangenen Jahr berichten, die im zertifizierten Brustzentrum der Frauenklinik behandelt worden seien. Das kontinuierlich zunehmende Vertrauen von Patientinnen aus der Region, aber auch aus weiter entfernt liegenden Orten sei der umfassenden Betreuung geschuldet, die ihnen im Brustzentrum zuteil werde. „Daran haben Sie, die Mitglieder des Zonta-Clubs, durch ihre regelmäßige finanzielle Unterstützung eines essentiellen Aspekts unseres Betreuungsangebots einen maßgeblichen Anteil“, betonte Dr. Groh.

Weitere Spenden für die psychoonkologische Beratung und andere Projekte
nimmt der Förderverein Hochwaldkrankenhaus jederzeit gerne entgegen (Bankverbindungen: Sparkasse Oberhessen, IBAN: DE05 5185 0079 0030 0803 60, BIC: HELADEF1FRI; Volksbank Mittelhessen, IBAN: DE81 5139 0000 0089 6239 01, BIC: VBMHDE5FXXX).