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Freitag 01. Januar 2021 Alter: 15 days

„Bauchstich, häusliche Gewalt…“

Gemischtes Jahreswechsel-Fazit der GZW-Häuser in Wetterau und Vogelsberg


In der Notaufnahme des Kreiskrankenhauses Schotten ging in der Silvesternacht "die Post ab".

(HR) Ein völlig unterschiedliches Fazit der Silvesternacht zogen die GZW-Krankenhäuser in der Wetterau und im Vogelsberg. Während die Notaufnahmen in Bad Nauheim und Friedberg von einer ruhigen bzw. normalen Silvesternacht berichteten, hatten die Mitarbeiter*innen der Notaufnahme des Schottener Kreiskrankenhauses in der Nacht und am gestrigen Tag „alle Hände voll zu tun“.

„Für Silvester war es ruhig“, hieß es gestern in der Notaufnahme des Hochwaldkrankenhauses Bad Nauheim. Einige Schnittverletzungen, ein paar Sturzfolgen hatte es in der Nacht zu verarzten gegeben. Die Belegschaft der Notaufnahme fühlte sich ein wenig an die vorangegangene Silvesternacht erinnert, die ähnlich ereignislos verlaufen war.

„Es war normal, unruhig wie immer“, so die Bilanz der Zentralen Notaufnahme des Bürgerhospitals Friedberg. Eine zerschnittene Hand nach einem Sturz in Glasscherben, diverse Verbrennungen trotz Böllerverbots, eine Platzwunde am Kopf und weitere Sturzfolgen waren hier zu versorgen, außerdem kam ein Patient mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung.

Aus der Reihe fällt das Kreiskrankenhaus Schotten. Hier ging während der Nacht und bis weit in den Nachmittag des Neujahrstages hinein in der Zentralen Notaufnahme „die Post ab“. Es gab Verbrennungen und Sturzfolgen wie Prellungen oder eine lädierte Schulter zu behandeln. Platzwunden, ein Stich in den Bauch und weitere Blessuren gingen auf Schlägereien zurück. In einigen Fällen wurde übermäßiger Alkoholgenuss konstatiert. Behandelt werden mussten des Weiteren Personen nach einem Verkehrsunfall sowie eine Frau, die das Opfer häuslicher Gewalt geworden war. Auch ins Schottener Krankenhaus kam ein Patient mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung.