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Freitag 26. März 2021 Alter: 22 days

Künftig zweimal wöchentlich

GZW testet Mitarbeiter*innen selbst


Künftig zweimal wöchentlich: GZW weitet Mitarbeiter*innen-Testungen aus.

Bad Nauheim (HR). Mit einer Ausweitung der Mitarbeiter*innen-Testung reagiert das GZW auf den derzeit wieder starken Anstieg der Covid-19-Inzidenzzahlen in der Bevölkerung. Parallel zu den vielstimmigen Diskussionen über Möglichkeiten zur Organisation von großflächigen Tests in Betrieben habe man sich entschlossen, die Testung der Mitarbeiter*innen selbst zu organisieren, begründete GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann die Entscheidung.

In den Krankenhäusern des GZW erinnert man sich noch gut an den Anstieg der Inzidenzzahlen Ende des vergangenen Jahres. Damals infizierten sich bei ihren intensiven Bemühungen um ihre schwer erkrankten Patient*innen auch etliche Mitarbeiter*innen des GZW, einige hatten selbst schwere oder langwierige Verläufe.

„Inzwischen sind unsere impfwilligen Mitarbeiter*innen entsprechend den Priorisierungsvorgaben der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) erlassenen Impfverordnung zwar gegen SARS CoV2 geimpft, und nach aktuellem Wissensstand schützt diese Impfung in der überwiegenden Zahl der Fälle vor der Verbreitung der Infektion. Sie schließt diese aber nicht aus, und im Interesse unserer Mitarbeiter*innen wie unserer Patient*innen wollen wir an dieser Stelle für noch mehr Klarheit und Sicherheit sorgen“, betonte Dr. Fellermann. Das GZW sehe sich an dieser Stelle doppelt in der Pflicht. Es anerkenne mit der Ausweitung der eigenen Testungen seine besondere Verantwortung als regionaler Gesundheitsdienstleister für das Wohl der gesamten Bevölkerung sowie als Großunternehmen mit fast 2.000 Mitarbeiter*innen seine Fürsorgepflicht denjenigen gegenüber, die seit über einem Jahr bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie unermüdlich an vorderster Front im Einsatz seien.

Für einen möglichst guten Infektionsschutz bietet das GZW ab sofort jeder/jedem Mitarbeiter*in zweimal wöchentlich eine Antigen-Schnelltestung auf SARS CoV2 an. Vorgenommen werden die Tests in eigens dafür eingerichteten Räumen. Diese Teststrategie mit erhöhter Testfrequenz könne eine relevante Senkung des Infektionsrisikos für Mitarbeiter*innen und Patient*innen herbeiführen. Sie lebe jedoch von der Bereitschaft jedes/jeder Einzelnen, sich weiterhin regelmäßig den Tests zu unterziehen, betonte Dr. Fellermann und appellierte an alle Mitarbeiter*innen, von dem Angebot kontinuierlich Gebrauch zu machen.
 
Er wies darauf hin, dass zusätzlich in besonderen Situationen auch spontane Testungen möglich seien. Bei Symptomen einer Covid-Infektion (wie Muskelschmerzen, Fieber, Halsschmerzen, trockener Husten, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Geschmacksverlust, Geruchsverlust) sei ein Antigen-Schnelltest allerdings nicht ausreichend. „Dann wird bei uns eine PCR durchgeführt, und die/der Betroffene muss sich bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne begeben“, so Dr. Fellermann abschließend.