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Donnerstag 24. März 2022 Alter: 66 days

„Die bewährte Kooperation festigen“

Gemeinnützige Gesellschaft „Kliniken des Wetteraukreises Friedberg-Schotten-Gedern“ (KdW) unterstützt Behindertenhilfe Wetteraukreis


Übergabe der schriftlichen Spendenbestätigung (von links): GZW-Prokurist Stefan Schachner, Landrat Jan Weckler, BHW-Geschäftsführerin Eva Reichert, GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann und BHW-Prokurist Markus Haselbauer.

Bad Nauheim/Reichelsheim (HR). Menschen so anzunehmen wie sie sind, ihnen die Unterstützung zu geben, die sie brauchen, ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen – seit mehr als 40 Jahren hat sich die Behindertenhilfe Wetteraukreis diesem Leitbild verschrieben. In ihren Werkstätten in Friedberg, Reichelsheim, Hirzenhain und Glauburg hat die BHW ein vielfältiges Angebot an Dienstleistungen und Produkten entwickelt und sich als zuverlässiger Geschäftspartner in der Region etabliert. Einer dieser Partner ist die Gourmet-Werkstatt Rhein-Main-Wetterau des GZW in Bad Nauheim, und eingedenk dieser Kooperation wurde in diesem Jahr die BHW als Empfängerin einer Spende der gemeinnützigen Fördergesellschaft „Kliniken des Wetteraukreises Friedberg-Schotten-Gedern“ (KdW) ausgewählt.  

Zur Übergabe einer schriftlichen Bestätigung der Zuwendung über 1000 Euro trafen in einem Besprechungsraum im Facharzt-und Servicezentrum am Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim BHW-Geschäftsführerin Eva Reichert und Prokurist Markus Haselbauer mit Landrat Jan Weckler, GZW-Geschäftsführer und Prokurist Stefan Schachner, Leiter Finanz- und Rechnungswesen des GZW, zusammen.

Unmittelbar mit Eröffnung der Gourmet-Werkstatt 2010 habe die Kooperation zwischen GZW und BHW begonnen, und sie gestalte sich seither vertrauensvoll und effektiv, erklärte Dr. Fellermann. Aktuell verpacke die BHW in den Reichelsheimer Werkstätten täglich 2000 Brotscheiben und 6000 Besteckpäckchen für die Gourmet-Werkstatt.

Eva Reichert gab einen kurzen Überblick über das Dienstleistungsportfolio der BHW, zu dem neben Holzarbeiten, Textildruck und Stickarbeiten Aktenvernichtung, CNC-Metallverarbeitung, Elektroaltgeräte-Entsorgung, Garten- und Landschaftspflege, Montage- und Verpackungsarbeiten, Fulfillment-Dienstleistungen und Speisenversorgung gehören.

„Hier sitzen Vertreterinnen und Vertreter zweier Institutionen am Tisch, die – wenn auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus – eines eint: die soziale Verantwortung für die Menschen der Region“, betonte Landrat Jan Weckler. Es sei aus seiner Sicht ein Zeichen für das Zusammengehörigkeitsgefühl beider Partner, dass sie ihre bewährte Kooperation durch Aktionen wie die Spendenübergabe zusätzlich stärkten und festigten.

Eva Reichert bedankte sich mit herzlichen Worten für die Unterstützung. „Wir haben im Interesse der Menschen, die wir unterstützen und begleiten, immer Wünsche, die wir nicht so ohne Weiteres erfüllen können, weil sie nicht durch ein offizielles Budget gedeckt sind. Deshalb kann ich Ihnen versprechen, dass wir für das von Ihnen gespendete Geld  eine sehr sinnvolle Verwendung finden werden“, versicherte Reichert.