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Vorhofflimmern

Das Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung: Etwa 5 Prozent der über 70-Jährigen und etwa 10 Prozent der über 80-Jährigen sind hiervon betroffen. Das Vorhofflimmern selbst erhöht die Sterblichkeit nicht, steigert aber das Risiko eines Schlaganfalls erheblich. Dieses Risiko kann durch die Anwendung von oralen Antikoagulantien („Blutverdünnung“) deutlich reduziert werden.

Aber auch die Möglichkeiten, das Vorhofflimmern mit Medikamenten oder Kathetereingriffen zu beseitigen, sind in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Die Diagnose des Vorhofflimmerns ist einfach: Den Puls tasten und bei Unregelmäßigkeiten ein EKG schreiben lassen. Die rechtzeitige Diagnose und die richtige Behandlung können irreparable Schäden wie beim Schlaganfall verhindern.