Magnetresonanztomographie: präzise und strahlungsfrei

Die Magnetresonanztomographie (auch Kernspintomographie genannt) ist ein modernes Schnittbildverfahren, bei dem sehr präzise Bilder des Körperinneren durch den Einsatz von Magnetfeldern und Radiowellen erzeugt werden.

Im GZW werden am Hochwaldkrankenhaus zwei Magnetresonanztomographen betrieben. Diese Geräte arbeiten mit Magnetfeldstärken von 1,5 und 3 Tesla. Letztere entspricht dem 60.000-fachen des Erdmagnetfeldes. Diesen Vorteil nutzt man, um Bilder von bisher ungewohnter Detailgenauigkeit zu erzeugen. Deshalb ist diese Technik beispielsweise für die Diagnostik von Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, für detailreiche Aufnahmen des Gefäßsystems, für neurologische Fragestellungen und auch für die Vor- und Nachsorgeuntersuchungen onkologischer Patienten bestens geeignet.

Darüber hinaus ermöglicht der starke Magnet eine Verkürzung der Untersuchungszeit und somit eine relevante Steigerung des Patientenkomforts. Etwa zehn Prozent aller Patienten leiden an so genannter Platzangst. Auf Wunsch besteht im GZW die Möglichkeit, ein Beruhigungsmittel in eine Armvene zu injizieren.