Wirbelsäulenchirurgie

Rückenschmerzen sind nach Erkältungen die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche. Bei Männern sind Rückenschmerzen mit 14 Prozent die häufigste, bei Frauen mit 11 Prozent die zweithäufigste Ursache für Arbeitsausfälle, und die meisten Anträge auf Frührente werden mit Wirbelsäulenbeschwerden begründet. Dabei spielen insbesondere verschleißbedingte Veränderungen der Wirbelsäule wie degenerative oder entzündliche Erkrankungen sowie Bandscheibenvorfälle eine große Rolle.

In den Kliniken für Unfallchirurgie und Orthopädie der GZW gGmbH wird schon seit Jahren das gesamte Feld der konservativen orthopädischen Behandlung von Wirbelsäulen- und Bandscheibenbeschwerden angeboten. Seit Herbst 2016 werden in der eigens eingerichteten Dependance der Klinik für Spezielle Schmerztherapie am Bürgerhospital Friedberg zusätzlich interventionelle Verfahren durchgeführt.

In Kooperation mit externen Partnern wird dieses Leistungsspektrum seit Sommer 2017 um das Feld der Wirbelsäulenchirurgie erweitert. Damit steht Patienten des GZW das komplette Spektrum der konservativen, interventionellen und operativen Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen zur Verfügung.

Für den ersten Kontakt bzw. eine Terminvereinbarung nutzen Sie bitte die jeweiligen Wirbelsäulensprechstunden.

Wirbelsäulenchirurgie am Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim

„Rückenschmerz ist zuallererst ein Symptom und keine Diagnose“, erklärte Dr. Gerrit Bonacker, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezialist in den Bereichen Bandscheiben- und Wirbelsäulenchirurgie und Ärztlicher Leiter der Praxisklinik Mittelhessen.

Wichtig ist es nach seiner Meinung, die möglichen Ursachen herauszufinden und eine Diagnose zu stellen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten der modernen Wirbelsäulentherapie, um das Leiden zu lindern. Dank der Kooperation mit der Praxisklinik Mittelhessen ist das GZW am Standort Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim in der Lage, die gesamte Bandbreite der Wirbelsäulenbehandlung bis hin zur Wirbelsäulenoperation anbieten zu können.

Wirbelsäulenchirurgie am Kreiskrankenhaus Schotten

In Kooperation mit Dr. med. Michael K. Eichler, Facharzt für Neurochirurgie, Sportmedizin, und Dr. med. Bernd Hölper, Facharzt für Neurochirurgie, vom Wirbelsäulenzentrum Fulda|Main|Kinzig bietet das GZW am Kreiskrankenhaus Schotten in der Wirbelsäulenchirurgie folgendes Leistungsspektrum an:
Behandlung von

  • Bandscheibenvorfall und -verschleiß
  • Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose)
  • Rückenschmerzen aufgrund von Wirbelgleiten, Wirbelgelenkarthrose und Wirbelsäulenfehlstellung
  • ISG-Arthrose
  • Wirbelkörperbruch

Operative Methoden:

  • Mikrochirurgie
  • Mikroskopisch assistierte minimalinvasive Verfahren
  • Stabilisationen (offen, perkutan, minimal-invasiv, transmuskulär, dynamisch)
  • Implantation von künstlichen Bandscheiben (Bandscheibenendoprothetik) im Hals- und Lendenwirbelsäulenbereich)
  • Faserringverschluss (Anulus Repair)
  • Starrer Bandscheibenersatz (ALIF, PLIF, TLIF, XLIF)
  • Kryotherapie, Laserchirurgie, Nucleoplastie
  • Medikamentenpumpen
  • Rückenmarkstimulation (SCS)

Langjährige Expertise
Seit 2008 versorgen die Experten des Wirbelsäulenzentrums Fulda|Main|Kinzig Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet in allen Fragen von Wirbelsäulen- oder Rückenbeschwerden. Dabei setzen sie alle Verfahren zur konservativen wie operativen Behandlung akuter wie chronischer Wirbelsäulenerkrankungen ein. Gemäß ihrer Überzeugung, unnötige und Mehrfach-Operationen zu vermeiden, befolgen sie einen operativ zurückhaltenden Ansatz; nur 15 Prozent ihrer Patienten müssen tatsächlich operiert werden. Die hohe Qualität der medizinischen Versorgung wurde bereits mit Auszeichnungen wie „Center of Excellence“ und dem Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft DWG honoriert.
Ausführliche Informationen zum Wirbelsäulenzentrum Fulda|Main|Kinzig finden Sie auch auf der Homepage der Praxis (www.neuro-chirurgie.de).