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Freude am Krippenspiel

Erfreuten mit ihrem Krippenspiel: Patienten und Mitarbeiter der Soteriastation der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Friedberg.
Friedberg (HR). Schon der „Weihnachtszauber“ im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg gewesen, doch in diesem Jahr setzten Mitarbeiter und Patienten der Soteriastation der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Friedberg noch eins drauf: mit einem Krippenspiel, auf das sie sich sechs Monate lang vorbereitet hatten.
„Was machen wir in diesem Jahr?“, das war Anfang 2024 die Frage, nachdem alle Beteiligten den Erfolg ihrer „Weihnachtszauber“-Aktion noch in guter Erinnerung hatten. Irgendwann reifte die Idee, ein Krippenspiel aufzuführen, zum festen Entschluss, und dann starteten die Vorbereitungen. Dekorationen wurden geplant und mit viel Geschick gebastelt, beispielsweise die beiden jeweils zwei Meter hohen Nussknacker aus Pappe, die am Tag der Aufführung den Eingang zur Kulturhalle der Klinik flankierten.
Phantasievolle Kostüme wurden kreiert, dann wurde die biblische Geschichte von Josef und Maria, die verzweifelt Unterschlupf suchen, für den konkreten Zweck gestrafft und angepasst, und schließlich wurden die Rollen verteilt. Schließlich drängten sich neben „Ochs“ und „Esel“ drei „Schafe“ im Hintergrund des engen Stalls auf der Bühne, während das „Kamel“, das die stattliche Schar der heiligen drei Könige aus dem fernen Morgenland zum Stern über Bethlehem begleitet hatte, zur Freude aller Anwesenden durch die Stuhlreihen zur Bühne trabte. Auch der die frohe Botschaft verkündende Engel und einige Sterne fehlten nicht, und alle hatten ihre Sätze parat, wenn der Erzähler die entsprechenden Pausen machte.
Mit einem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied endete die Aufführung, die Mitarbeitern ebenso wie Patienten der Klinik für Psychiatrie gleichermaßen viel Freude bereitet hatte und mit anhaltendem Beifall belohnt wurde.
