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„Nichts Weltbewegendes“
Friedberg/Bad Nauheim/Schotten (HR). Es gab viel zu tun, aber wenige silvestertypische Vorkommnisse – so lautete die Bilanz der Notaufnahmen in den GZW-Krankenhäusern. Abgesehen von einer erhöhten Anzahl Menschen, die an den Folgen übermäßigen Alkoholgenusses litten, gab es häufig „das Übliche“ zu melden.
„Es war nicht Großartiges. Wir hatten drei oder vier Fälle von Alkoholintoxination, Sturzpatienten aus Pflegeheimen, Menschen mit Verdacht auf Herzinfarkt oder hohem Blutdruck“, berichtete Iris Mahlik, Leiterin der Notaufnahme am Hochwaldkrankenhaus. Auch der Neujahrsmorgen ließ sich ruhig an und bot ihr Gelegenheit, mit ihren Kolleginnen und Kollegen den Kuchen zu essen, den sie zu ihrem 30-jährigen Dienstjubiläum gebacken hatte.
Die Folgen überhöhten Alkoholkonsums notierte auch die Belegschaft der Notaufnahme im Bürgerhospital Friedberg bei einigen Kunden. „Wir hatten davon ein paar mehr als üblich, ansonsten gab es Stürze“, erzählte Fachkrankenschwester Daniela Weber. Erwähnenswert aus ihrer Sicht eine Schlägerei, bei der einer der Kontrahenten ein Glas in der Hand gehalten hatte, weshalb Schnittverletzungen zu nähen waren.
„Nichts Weltbewegendes, die Tage davor waren schlimmer“, lautete das Fazit von Lilly Selikow in der Notaufnahme des Kreiskrankenhauses Schotten. Aus dem Rahmen fiel hier eine Gallen-Notoperation, ansonsten gab es den üblichen Mix aus Alkohol und Stürzen.
