Neu: Tomosynthese zur Abklärung verdächtiger Befunde in der Brust

Brustkrebs gehört zu den Krebserkrankungen, die bei rechtzeitiger Erkennung heilbar oder zumindest gut beherrschbar sind. Die Mammographie erfolgt mit einem speziellen Röntgengerät, das die Brust in zwei oder drei Ebenen durchleuchtet, um die abgebildeten Strukturen räumlich exakt zuordnen zu können.

Im Brustzentrum des GZW am Hochwaldkrankenhaus, einem der größten Brustzentren in Hessen, wurde Anfang 2016 eine technische Neuheit in Betrieb genommen: ein digitales Vollfeldmammographie- und Tomosynthesegerät. Es zeigt Gewebeveränderungen, die in der konventionellen Mammographie nicht darstellbar sind. Kleinste Gewebestörungen können aufgespürt und für eine anschließende feingewebliche Abklärung direkt biopsiert werden. Die im Bereich der Mammographie völlig neu entwickelte Kontrastmittelverstärkung erlaubt zudem eine noch bessere Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Befunden und eine exaktere Bestimmung des Umfangs der jeweiligen Veränderung.