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Das stationäre Team (Palliativdienst)

Das Ziel der Palliativmedizin am GZW ist es, Menschen in der Region würdevoll und einfühlsam in der sensiblen Phase einer schweren Erkrankung zu begleiten – mit Herz, Kompetenz und Einfühlungsvermögen.

Die stationäre palliative Versorgung bietet eine spezialisierte Betreuung für Patienten des Hochwaldkrankenhauses in Bad Nauheim sowie für die Standorte Friedberg und Schotten.

Wir sind interdisziplinäre Teams, bestehend aus Palliativärzten, Palliative-Care-Pflegekräften, Psychoonkologen, Psychologen und Sozialmitarbeitern, die sich der ganzheitlichen Versorgung unserer Patienten verschrieben haben.

Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren möchten oder Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Kontakt

Stationäres Team (Palliativdienst)
Chaumontplatz 1, 61231 Bad Nauheim

Tel.: 06032 702-2135, Fax: 06032 702-1246
E-Mail senden
 

Leistungsspektrum

Unser Dienst konzentriert sich darauf, die Lebensqualität unserer Patienten zu verbessern, indem wir Schmerzen und andere belastende Symptome lindern. Wir unterstützen sowohl die Patienten als auch deren Angehörige und bieten umfassende Beratung und Begleitung in dieser herausfordernden Lebenssituation.

Unsere Leistungen umfassen:

  • Schmerztherapie und Symptomkontrolle
  • psychologische Unterstützung von Patienten und Angehörigen
  • spezialisierte Pflege zur Behandlung von Symptomen u.a. mit Aromaölen und Mundpflege
  • Aufklärung über Anschlussversorgungsmöglichkeiten
  • Organisation und Koordination der anschließenden medizinischen und pflegerischen Versorgung zuhause oder in stationären Einrichtungen
  • kultursensible Begleitung
  • Unterstützung und Beratung bzgl. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Beratung zu Ernährung und Flüssigkeitsgabe in der letzten Lebensphase
  • Beratung zu ethischen und rechtlichen Fragen

Unterstützung von Beginn an

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass palliativmedizinische Betreuung ausschließlich in den letzten Wochen oder Tagen des Lebens eines Patienten zum Einsatz kommt. Tatsächlich kann sie jedoch bereits früh im Krankheitsverlauf, sogar schon bei der Erstdiagnose, eine wichtige Rolle spielen. Der frühzeitige Ansatz kann dabei helfen, die Symptome effektiv zu managen und die Lebensqualität von Anfang an zu erhalten oder zu verbessern. Etwaige Nebenwirkungen von Chemotherapie oder anderen Behandlungsansätzen können mit Hilfe der palliativen Versorgung reduziert werden.

Jeder Patient, unabhängig vom Stadium seiner Erkrankung hat ein Recht auf eine umfassende, mitfühlende Betreuung.

Information für Patient:innen

Der Weg zu unserem stationären Palliativdienst beginnt in der Regel in der hausärztlichen Betreuung. Wird bei einem Patienten oder einer Patientin ein palliativmedizinischer Unterstützungsbedarf erkannt, erfolgt eine Einweisung durch die Hausärztin oder den Hausarzt ins Krankenhaus. Auf der Einweisung kann bereits der Wunsch nach einer palliativen Mitbetreuung vermerkt werden.

Nach Aufnahme stellt der behandelnde Arzt im Krankenhaus bei Bedarf ein palliatives Konsil. Unser Palliativdienst wird daraufhin hinzugezogen und übernimmt die palliativmedizinische Mitbetreuung. Wir begleiten die Patientinnen und Patienten individuell und stehen der fallführenden Abteilung beratend zur Seite.

Informationen für Hausärzte

Hausärztinnen und Hausärzte spielen eine zentrale Rolle bei der frühzeitigen Einbindung unseres Palliativdienstes. Besteht bei einer Patientin oder einem Patienten mit einer fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankung ein palliativmedizinischer Unterstützungsbedarf, kann die Einweisung ins Krankenhaus über die Hausarztpraxis erfolgen. Der Wunsch nach einer palliativen Mitbetreuung kann bereits bei der Einweisung vermerkt werden.

Nach der stationären Aufnahme stellt der behandelnde Arzt bei Bedarf ein palliatives Konsil. Unser Palliativdienst übernimmt daraufhin die palliativmedizinische Mitbetreuung der Patientin bzw. des Patienten und berät die fallführende Abteilung interdisziplinär.